Das Öl aus dem Olivenbaum
Die Griechen waren die Ersten, die den Olivenbaum mit seinem wertvollen Produkten, Oliven und Olivenöl anbauten. Der Olivenbaum kam von Afrika nach Griechenland aus Eigeninitiative von Kekropas. Nach Pavsanias wurde der zweit zahme Olivenbaum in der Akademy von Platonas gepflanzt, so wird es in den “Nefeles’’ von Aristhofanis erwähnt.
Solon (großer Gesetzgeber in alt Griechenland) gründete das erste Gesetz zum Schutz des Ölivenbaumes, der als Symbol des Lebens, der Weisheit und des Wohlstandes galt. So war es gesetzlich verboten, nicht nur die Olivenbäume abzuschneiden sondern der Stadt forderte seine Bürger auf, neue Bäume zu pflanzen.
Omiros nannte das Olivenöl <<goldene Flüssigkeit>> und Hippokrates <<großen Heiler>>.
Der Olivenbaum wurde im Altertum für seine Attribute zur Behandlung von Hautkrankheiten, als Heilmittel und Antiseptikum für Verletzungen, in Verbrennungen und auch bei Frauenkrankheiten benutzt. Im Code von Ippokration werden mehr als 60 pharmazeutische Gebräuche berichtet.
Als Nahrung half es gegen Herzkrankheiten. Abgesehen von dem Öl benutzten sie auch die Blätter und die Blühten des Baumes um Krauttee vorzubereiten, sie benutzten es als Collyrium gegen Entzündungen als auch gegen Magengeschwür.
Verschieden war der Gebrauch des Öls für fromme Ziele. Mit Öl bereiteten sie Trankopfer in den Altar, sie schmierten Säulen und verehrten die Götter auf heiligen Orten. Die Benutzung des Öls und des Weines während der Beerdigung ist auch bis in unseren Tagen erhalten geblieben.
Die Oliven waren ein wichtiger Teil der Ernährung für Menschen die nicht zu Hause aßen und auf den Felder arbeiteten, auf Reisen oder Expeditionen waren. Oliven sind dafür geeignet, denn sie werden leicht transportiert, verfaulen schwer und sind sehr Nahrhaft. In verschiedenen Ausgrabungen hat man Olivensteine gefunden die Überreste festsetzen. Die alten Verfasser haben Informationen über der Vielfalt der Essbaren Oliven gesammelt.
Außer das Öl und den Oliven wird auch das Holz des Olivenbaumes als Kraftstoff für das Bauen in der Architektur verwendet, für Säulen und anderen Handwerken in der Landwirtschaft, davon werden auch Holzgötter und andere Holzarbeiten hergestellt.
Im Herbst werden die Oliven gesammelt. Es wird hart auf den Olivenfeldern gearbeitet um die Oliven zu sammeln, von unseren Vorfahren in der Antike bis zu unseren Zeiten hört man die Schrei, die Geräusche der Stöcke und Segen wie Musik die während des Fallens der Oliven in den Tüchern entsteht.
In der griechischen Mythologie ist der Olivenbaum sehr wertvoll, so wie für seine Früchte als auch für sein Holz. Der Mythos, in den Göttin Athina den Bewohnern von Athen eine Olivenbaum als Vermögensquelle um Gott Poseidon zu besiegen schenkt ist bekannt, so wird sie Beschützerin der Stadt und die Stadt wird nach ihr genant.
Griechenland hat schöne Landschaften mit Olivenbäumen die gut zusammenhängen mit dem Temperament ihre Bewohner, verarbeitet von der Mittelmeersonne und den Winden war sie eine Inspirationsquelle für den griechischen Geist und der Seele. Ein Symbol der gesellschaftlichen und religiösen Werte, des Fortschritts, des Friedens, des Wohlstands, der Besonnenheit und des Rufes.
Plinos Schriftsteller und Arzt erwähnt, dass die erste Ölpresse vom Aristeos Sohn des Apollon erfunden wird. Plinos schlug vor Kräuter in den Ölpressen zu stellen damit das Öl besser duftet. Das Olivenöl wird auch von Omiros erwähnt, es wurde für die Pflege des Körpers verwenden. Man schmierte die Körper der Läufer mit Olivenöl ein um sie von der Dehydrierung und den Verwundungen zu beschützen. Diese Elemente beweisen, dass die Olive in alt Griechenland nicht nur fürs Essen benutzt wurde, sondern auch als Kosmetikmittel in fast allen Städten Griechenlands wo die Kultur blühte so wie in Knossos, Thyra, Skopelos, und Mykenes.
In verschiedenen Stellen wurden Pressen gefunden die für die Ölproduktion benutzt wurden und Behälter in denen Öl bewahrt wurde, all das wird vor den historischen Jahren chronologisiert.
In alt Griechenland wurde wehrend der ersten Verarbeitung, das Öl für das essen gesammelt. Aus der zweiten Verarbeitung wurden Salben hergestellt und aus der dritten und letzten Verarbeitung nahm man das Öl, dass man für die Öllampen benutzte.
In Skopelos gibt es Anfang unseres Jahrhunderts ungefähr zwanzig Ölwerkstätte.
Heutzutage eine Ölwerkstatt ist nur erhalten geblieben in den Dörfern von Skopelos und das im Dorf Klima, die aber seit März 1967 nicht mehr tätig ist. Sie befindet sich in der nähe des Dorfes Glossa, ihre südwestlichen Seite sieht nach Skiathos und ihre nördliche Seite sieht nach Evia. Es loht sich diese Ölwerkstatt (die sich zwischen den zwei Dörfern befindet) zu besuchen und die Ölprodukte aus dem örtlichen Öl zu probieren.
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